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Wie schon beschrieben steht es meinen Ziegen frei (oder offenbar doch nicht, je nach Rangordnung) im Regen,Schnee oder im Trockenen zu stehen.
Alle Ziegen, bis auf die Galtziegen, sind bei der abendliche Fütterung trocken.
Offenbar dulden es die älteren Ziegen nicht, wenn sich die jüngeren Ziegen an guten Standorte aufhalten. Sie werden sofort vertrieben und müssen auf die “billigen” Plätze ausweichen.
Da die Ziegen Nässe gar nicht mögen ist es doch relativ hart aber offenbar doch nicht schädlich da ich selten bis nie kranke Tiere im Stall habe.
Bis dann
Robert
Langsam ist Normalität eingekehrt. Die älteren Ziegen jagen die Galtziegen, wird ja sonst langweilig. Nur während der abendlichen Fütterung können sich die Galtziegen satt fressen, da die Ziegen angekettet werden. Zwischendurch wird jegliche Futteraufnahme verunmöglicht, überall lauern die Ranghöheren, sprich älteren Ziegen, um jeden Versuch der Futteraufnahme abzuwehren.
Laufstallhaltung hat eindeutig Vorteile bezüglich Beweglichkeit, Abwechslung, Sauberkeit usw., als grossen Nachteil sehe ich die Haltung verschiedener Generationen im selben Laufstall. Die letztjährigen Gitzis wurden schon separiert, hier gibt es keine Probleme mehr. Für die Galtziegen muss ebenfalls eine andere Lösung gefunden werden. Meiner Meinung nach kann der Laufstall nur so funktionieren, wenn die Generationen getrennt in einem Laufstall gehalten werden. Auch so wird es Rangkämpfe geben aber wenigstens werden diese etwas ausgeglichener ausgetragen.
Bis bald
Endlich habe ich es geschafft. Bis auf einige Kleinigkeiten wie Bodenleisten montieren und etwas Silikon auftragen ist die Hausrenovation nach genau 5 Monaten abgeschlossen.
Nun kann ich mich wieder den gemütlicheren Angelegenheiten wie HP-moderieren und Ziegenpflege (kämmen) zuwenden.
Während einer Woche Stallhaltung haben die Ziegen ihre Kämpfe um die Rangordnung beinahe beendet. Ab und zu gibt es schon noch einige Reibereien da aber die Ziegen während der Fütterung angekettet werden gibt es sozusagen keine Gründe mehr, ausser vielleicht um die besten Liegeplätze, Kämpfe auszutragen.
Die Kunst der rechten Fütterung, nicht zuviel, nicht zuwenig scheint mir nicht immer zu gelingen. Ich tendiere eher dahin zuviel Futter in die Krippe zu legen, auch wenn ich, wie ja mittlerweile bekannt ist, in verschiedenen Etappen Heu gebe. Die Ziegen sollen bei der Fütterung sofort zu den Heuraufen kommen und zwar suchen sie Ihre Plätze selber aus, brauchen dazu aber eine kurze Orientierungsphase, denn nicht allen Tieren gelingt es im ersten Moment den passenden Nachbar zu finden.
In der Regel gehen die ranghöchsten Tiere immer an den gleichen Standplatz, wo ich sie direkt ankette. Währenddessen ordnen sich die rangtieferen Tiere ein und die Lage beruhigt sich langsam.
Die Galtziegen werden nicht angekettet und können so an den freien Standplätzen in Ruhe fressen. Die diesjährigen Gitzis sind im Tschill und könne da 3000 qm freien Auslauf und die warmen Sonnenstrahlen, geniessen.
Ideal wäre es auch die Galtziegen zu separieren den manchmal werden sie von den älteren Ziegen doch relativ hart attackiert.
Siehe auch Bericht vom letzten Jahr